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Erstes After-Corona-KuuKu am 11. Juli 2021

Die Kunstdomäne öffnet nach über einem Jahr Corona-Zwangspause erstmalig wieder ihre Türen. Die sieben Atelierkünstler*innen bieten KuKuu -Kunst und Kulinarisches- vom Feinsten. Spannend die vielfältigen Kunstsparten auf drei Etagen.

Es war eine lange Durststrecke: ohne Besucherinnen, ohne Ausstellungen, praktisch ohne Einnahmen. Doch die Künstlerinnen – Karina Cooper, A. Diéga, Anette Göke, Sylvia Jäger, Sandra Lamzatis, Franz Ott und Rita-Maria Schwalgin – haben alle „durchgehalten“. Vielfach setzen sie sich auch künstlerisch mit den brisanten, aktuellen Themen wie Corona oder Klimakatastrophe auseinander. Statt Worte entstanden leise, subtile aber auch kräftig mahnende Werke.

Omar Dahaba

Beim ersten Termin wird die Kunst buchstäblich akustisch live „untermalt“ von dem jungen Musiker Omar Dahaba aus Gambia. Er ist seit zwei Jahren in Dortmund und präsentiert Gitarrensolis mit Klängen aus der Heimat. Er wünscht sich, hier eine neue Zukunft zu finden und möchte eine Ausbildung zum Krankenpfleger machen. Unterstützt von „Train of Hope“ entwickelt er sich auch musikalisch weiter. Sein Weg steht für Hoffnung und das Vertrauen in eine Zukunft – so wie auch die Atelierkünstler*innen optimistisch den Neustart nach dem Corona-Lockdown wagen und sich auf Kulturinteressierte freuen.

Es folgen jeweils am zweiten Sonntag im Monat neue KuuKu‘s!

! ViVa DADA ˈ20 ! Internationale DADAMesseDO


Wir sind DADA!!! Und SIE dagegen?!
 
Vor 104 Jahren gründete sich in Zürich das dadaistische „Cabaret Voltaire“. Politisierende Künstler wehrten sich damals gegen den Kriegstaumel und gegen die allzu satte Bürgerlichkeit. Im Jahr 1918 gründete unter anderen Richard Huelsenbeck, Raoul Hausmann, George Grosz, John Heartfield und als einzige Frau – Hannah Höch den Club Dada. In dem Club Dada gab es keine Regeln, kein Konzept keine Satzung, sondern einfach nur das Streben nach Anti Kunst. Ihren Höhepunkt erreichte die Bewegung 1920 mit der „Ersten Internationalen Dada-Messe“ in Berlin. Das Publikum war fasziniert, aber auch vor allem schockiert. In den Hinterräumen der Galerie von Otto Burchard waren die Ausstellungswände dicht behangen mit Gemälden, Druckbögen, Collagen und vielem mehr.
Nun nach 100 Jahren greift die Dortmunder DADADO Gruppe mit Anette Göke, Richard Ortmann und Dieter Gawol, diese Dada-Messe wieder auf. Zwei Wochen werden Sie mit ausgewählten Künstlern*innen das Künstlerhaus, am Sunderweg 1 in 44147 Dortmund mit einem umfangreichen Programm die internationale Dada Messe in Dortmund aufleben lassen.
Künstler aus Italien, England, Rumänien, Schweiz, Berlin, Köln, Dortmund und Umgebung gestalten diese Messe. Vom 21. Februar bis zum 6.März 2020 ist die Ausstellung in den Räumen des Künstlerhauses innerhalb der Öffnungszeiten (und Sonderöffnungszeiten siehe Flyer) für  die Öffentlichkeit kostenfrei geöffnet. Im Künstlerhaus wird eine adaptive Nachgestaltung eines Berliner Zimmers gezeigt. Im Raum ‘Hören und Sehen‘ erhält der Besucher die Möglichkeit sich anhand historischer und aktueller Materialien zu der Kunstform des DADAismus zu informieren. Erinnerungen an Richard Huelsenbeck und an den Dortmunder Lyriker Jürgen K-Alle Wiersch sind in Wort und Bild zu hören und zu lesen.